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  1. Jugenderinnerungen an den Nußberg in Partheinen — 1 Kommentar

Beiträge des Autors

Jugenderinnerungen an den Nußberg in Partheinen

Von Gerhard Bendrich Da ich meine Jugenderinnerung auf dem historischen interessanten Nußberg abspielte – möchte ich auf den Bericht – Das Majoratsgut Partheinen – vom Historiker und Heimatforscher Emil Johannes Guttzeit hinweisen. (Erstausgabe im Natanger Heimatkalender 1928) Ob nun der Nußberg in Partheinen von den Prußen (Ureinwohner Ostpreußens) 1239 künstlich angelegt wurde oder nicht – …

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Als Gespannführer in Adlig Pohren

Das Gut Adlig Pohren – sein letzter Besitzer war Roderich von Schichau – gehörte zur Gemeinde Windkeim und lag unweit der Berliner Chaussee halbwegs zwischen Bladiau und Ludwigsort. Mein Onkel – Ferdinand Liebsch – ein Mann mit Pferdeverstand und von Kindesbeinen mit der Landwirtschaft vertraut – war dort bis zur Flucht im März 1945 rund …

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Gespensterberg am Kapnisenberg

Am Wege von Groß Windkeim nach Warnikam liegt der Kapniesenberg. Er ist ein Totenberg aus ganz alter Zeit, und alle Bewohner dieser Gegend fürchten ihn, den Weg des Nachts zu gehen oder zu fahren. In der Geisterstunde ist es hier nicht geheuer, dann gehen Gespenster um, und ängstigen die Menschen,wenn sie ihnen nicht gar etwas …

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Der goldene Königssarg

Die Leute, die in der Gegend von Pottlitten wohnen, erzählen aus ganz alter Zeit folgende Sage: Von Nordwesten, von Pillau oder Fischhausen her, kam einmal ein fremdes Schiff und legte an der Haffküste an. Sechs große und starke Männer stiegen aus, und schaften etwas an Land. Dann trugen sie auf ihren Schultern eine schwere Last …

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Der Pillenberg bei Pottlitten

Am Fuße des Pillenberges bei Pottlitten fließt ein Bach vorbei, über den eine Brücke führt. An dieser Brücke ist es in der Nacht, zu mitternächtlicher Stunde, nicht geheuer, da erscheint eine Spukgestalt. Es ist ein Soldat ohne Kopf, der ein Gewehr, mit aufgepflanztem Bajonett, in den Händen hält, und der jeden Wanderer am betreten der …

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Der erschlagene Jude im Rauschnicker Grund

Ein Jude hatte einmal auf dem Pferdemarkt in Heiligenbeil viele Pferde günstig verkauft, und viel Geld dabei verdient. Tausend Taler oder noch mehr lagen in seiner Geldkatze, die er am Leib trug. Als er nun abends nach Hause ging, mußte er durch den Rauschnicker Grund . Hier war es dunkel, die Bäume rauschten, die Eulen schrien, der Wald …

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Das gestörte Frühstück bei Herrn Kantor

Von Emil Johannes Guttzeit Das Kirchdorf Bladiau im Kreise Heiligenbeil war Mittelpunkt eines der größten Kirchspiele Ostpreußens. Die mitten im Dorfe erhöht stehende Kirche grüßte tagaus, tagein die Dorfbewohner, sie lag nämlich an der belebten Reichsstrasse 1 und an einer Durchgangsstrasse vom Frischen Haff nach Lank und nach Zinten. Das Gotteshaus mit dem massigen unt …

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Der Totenberg von Rejothen

Der Totenberg von Rejothen. Zum Gut Adlig Pohren bei Bladiau gehört ein Vorwerk mit Namen Rejothen. Hier sieht man einen Hügel, dessen Form an ein Grab erinnert. Die Leute nennen ihn den „Totenberg“, weil darauf die Toten aus der Schwedenzeit oder auch aus viel früheren Jahrhunderten beerdigt sein sollen. Diese Toten haben aber noch keine …

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Der Krebsstein in der Jarft

Wenn man von Grünwalde nach Jürkendorf geht, kommt man auf einer Brücke über die Jarft. Früher war die Jarft an dieser Stelle flach, so daß man hindurch gehen, und vor allem hindurch fahren konnte. Solch eine flache Stelle nennt man Furt. An dieser Furt lag früher ein mächtiger Stein, der wurde Krebsstein genannt, denn an …

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Die wilde Jagd in Wolittnick

In den dunklen Nächten, besonders in den „Zwölften“ zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag, erlebten die Leute von Wolittnick, früher oftmals etwas Merkwürdiges. Sie hörten es in den Lüften brausen, heulen, stürmen und rauschen, daß jedes Lebewesen bebende Angst befiel. Das war die  wilde Jagd, die da oben einherritt. Man war dann froh, wenn man in …

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