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Der Totenberg von Rejothen

Der Totenberg von Rejothen. Zum Gut Adlig Pohren bei Bladiau gehört ein Vorwerk mit Namen Rejothen. Hier sieht man einen Hügel, dessen Form an ein Grab erinnert. Die Leute nennen ihn den „Totenberg“, weil darauf die Toten aus der Schwedenzeit oder auch aus viel früheren Jahrhunderten beerdigt sein sollen.

Diese Toten haben aber noch keine Ruhe gefunden und sie gehen zu nächtlicher Zeit in der Geisterstunde um. In der Nähe des Hügels läuft ein schmaler Steig zu einem Acker in der Nähe, der immer ausgetreten ist, obgleich ihn kein Mensch betritt. Man sagt, das sind die Fußtritte der Toten, die hier umherwandeln. Man darf sie dabei nicht stören, denn dem Störer würde es schlecht ergehen. Das wissen die Leute ringsum und sie meiden zur Nachtzeit den Totenberg und seine Umgebung.

Quelle: Aus Sagen und Schwänke aus Natangen – von Horst Schulz, Verden(Aller) 1992

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